Skiathos – Aviation Paradise

Ende Juni war ich für ein Wochenende in Skiathos. Und es hat sich absolut gelohnt. Sehr geile Anflüge und Airlines und auch die Insel selbst ist ganz nett.
Viel zu berichten gibt es nicht. Die Fotos sprechen für sich.

Auf dem Hinflug klappte der Jumpseat in der Condor leider nicht. Hatte auf offiziellem Weg angefragt und auch mit dem Captain Wochen vorher telefoniert, doch ihr wisst ja, wie verängstigt und anonym die Welt geworden ist…
Aber die Crew war sehr nett und hat mir daher eine Flasche Wein spendiert. Sehr nett. Der Anflug auf Skiathos leider nach Sonnenuntergang. Dennoch nett. Nur ca. 1km neben der Bahn hatte ich mein Airbnb. Im Falle eines Alarmstarts konnte ich also innerhalb 2min am Kopf der Rwy sein. Und einmal brauchte ich das sogar tatsächlich.

Am nächsten Tag ging es gleich zum Spotten an die Bahn. In der Amaretto Bar am Kopf der Bahn hängt ein Monitor mit den ganzen An- und Abflügen, inkl. Charterflügen, die nicht auf FR24 sichtbar sind. Allerdings stimmt nicht jeder Flug 100%ig, weder am Monitor noch auf FR24. Also immer mit Vorsicht zu genießen, aber ein super Hinweis auf bevorstehende Landungen.

Im Zentrum der Insel besuchte ich das Kloster Evangelistrias. Eine schöne ruhige Anlage. Danach gings nach Kastro am Nordende der Insel. Dort gibt es eine alte historische Siedlung und wunderbare Blicke aufs Meer.

Am nächsten Tag stand wieder spotten auf dem Programm und auch ein Besuch in der Stadt durfte nicht fehlen. Zwischendurch kam die Tus Air F-100 und dann war wieder Zeit, um an den Strand zu fahren.

Weiter ging es mit Spotten, auch am nächsten Tag. Nochmal kurz zwischen zwei Anflügen in die Stadt und dann gleich wieder an die Bahn. Auch ein SXM-Spotter war vor Ort. Lustig.
Es war schon mein letzter Tag, also nochmal kurz an den Strand und dann zum Airport für den Abflug. Der Airport wird gerade kräftig ausgebaut. Aber das Terminal innen ist noch sehr klein. Reichte gerade so für unseren halb gefüllten Condor A320.

Wir rollten klassisch auf die Bahn und starteten. Zunächst ging es entlang der Millionen kleinen griechischen Inseln nach Santorini zum Zwischenstopp. Wir mussten aussteigen und in einem offenen Wartebereich am Terminal warten. Wie das Vieh zusammengepfercht standen wir da und warteten 20min. Manche Leute beschwerten sich auch schon, doch der Busfahrer war eine coole Socke. Er parkte seinen Bus genau vor uns, öffnete alle Türen und drehte laut griechische Musik auf. Nettes Flair. Dann landete noch eine Hellenic Air Force C-130, parkte vor uns ein, warf paar Zivilisten bei laufendem Motor raus und ging wieder zum Start.
Sodann waren auch schon wieder die 20min vorbei und wir wurden zurück zum gleichen Condor-Flieger gebracht. Beim Abflug tolle Sonnenuntergangsstimmung.

Fazit: absolut eine Reise wert und für uns Luftfahrtfreaks ein Muss!

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